Wallfahrt nach Frauenkirchen

Im Jahre 1713 gelobte die Marktgemeinde Neusiedl am See jedes Jahr nach Frauenkirchen zu pilgern. Damals wütete die Pest in der gesamten Region, doch in Neusiedl am See gab es – Gott sei Dank- nur wenige Opfer zu beklagen. Dies schrieb man der Gnadenmutter in Frauenkirchen zu. Ihr zu Ehren gelobte das gläubige Volk jedes Jahr zur Gnadenstätte „Maria auf der Heid“ zu pilgern. Der Schwur wurde 1820 erneut gegeben.
Seit über 300 Jahren ziehen also jedes Jahr am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt die Neusiedler/innen nach Frauenkirchen, um dort gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Wir wollen auch heuer wieder auf diese Tradition hinweisen und uns das Gelöbnis unserer Ahnen in Erinnerung rufen. Wir sollten uns bewusst machen wie gut es uns geht und vielleicht aus Dankbarkeit diese Tradition weiterleben lassen.