Liebe Pfarrgemeinde!

Es ist mir ein Bedürfnis, mich an Sie zu wenden.
Als ich genau vor 10 Jahren den Dienst als Mesnerin beendete, sprachen einige Gründe dafür: Krankheit, Missverständnisse usw. Es fiel mir nicht leicht, das zu tun. Damals herrschte große Aufregung, aber es war gut so. Ich brauchte eine Auszeit. Meine Mutter, Maria Fehringer, und auch andere Familienangehörige brauchten mich und meine Familie. Meine Mutter beendete ihren Dienst in der Kirche nach 27 Jahren.
Danach kam ich. Kurz nach der Geburt meines Sohnes Johannes übernahm ich die Stelle als Mesnerin, meine Mutter griff mir damals sehr unter die Arme.17 Jahre diente ich der Pfarre als Mesnerin: drei Jahre bei Dr. Kohl, dann 14 Jahre bei Stadtpfarrer Unger.


Danach lebte ich zurückgezogen in der Goldberggasse, wo ich mich mit meiner Familie gut eingelebt habe.
Im Jänner dieses Jahres übernahm ich gemeinsam mit Frau Prof. Follrich den Dienst als Vorbeterin bei Begräbnissen.
Eines Tages bekam ich einen Anruf vom Pfarramt. Ich wurde vom Stadtpfarrer gefragt, ob ich mit Jugendlichen wieder den Mesnerdienst übernehmen könnte.
Ich bat um Bedenkzeit und besprach das am Abend mit meinem Gatten Hans und meiner Schwester Inge. Ich war verwundert, dass sie mir zuredeten, das Mesneramt wieder zu übernehmen.
So fiel es mir leicht am nächsten Tag in der Früh im Pfarramt anzurufen und Bescheid zu sagen.
Ich bin seit März als Mesnerin ehrenamtlich eingestellt und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit mit allen Priestern, Pfarrgemeinderäten, der Pfarrsekretärin und den Ministranten.
Bettina Stranz und ich werden die Messen vorbereiten und für Euch da sein!
Ich danke unserem Stadtpfarrer, dass wir wieder zueinander gefunden haben und freue mich, dass ich der Pfarre wieder dienen darf.
Schon früher, als ich die große Ministrantenschar führte, war mein Spruch immer: Nur gemeinsam können
wir es schaffen!

DANKE
Hannelore Denk